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Reinigen mit Reinwasser

Die umweltfreundliche Lösung für saubere Fenster- und Glasfassaden in Kassel

 

Die Reinwasser-Reinigung ist in der Gebäudereinigungsbranche nicht mehr wegzudenken. Sie begann als eine Modeerscheinung und gehört heute zum professionellen Equipment eines jeden Gebäudereinigungsbetriebes.

Dabei ist das Prinzip des Reinwassers so einfach wie genial und bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Reinwasser ist entmineralisiertes Wasser, das zur Fenster- und Glasfassadenreinigung genutzt wird. Durch den Prozess der Entmineralisierung wird aus sogenanntem „harten“ – also kalkhaltigem – Wasser „weiches“ Wasser gemacht. Der Prozess kann auf zweierlei Weisen geschehen: durch Ionenaustauscher oder durch Umkehrosmose. Beide Verfahren sorgen dafür, dass dem Wasser Calciumionen entzogen werden.

Während bei den Ionenaustauschern die Mineralien im Wasser durch Harze gebunden werden, wird bei dem Osmoseumkehrverfahren das physikalische Prinzip genutzt, dass alle Stoffe auf eine gleichmäßige Verteilung in dem ihnen gegebenen Raum zustreben, umgekehrt, indem man durch Druck die Calcium-Ionen in einen speziellen Behälter ausfiltriert. Der Vorteil der Ionenaustauscher ist allerdings, dass sie Reinwasser erzeugen, ohne einen Stromanschluss dafür zu benötigen.

In Erscheinung trat die Reinwasser-Reinigung zunächst im Zuge der Photovoltaikanlagen-Reinigung. In diesem Bereich erkannte man früh die Vorzüge des Reinwassers. Der Grund dafür liegt in der speziellen Beschaffenheit der Glasscheiben der Solarstromanlagen. Die Oberfläche muss besonders glatt sein, damit die Sonnenstrahlen möglichst ungehindert auf sie treffen können. Kalkhaltiges Wasser lässt die Glasstruktur jedoch rauer werden. Dies reduziert zum einen die Effizienz der Photovoltaikanlage, zum anderen begünstigt es die Wiederverschmutzung.

Ein weiterer Vorteil der Reinwasser-Reinigung ist die flecken- und streifenfreie Abtrocknung des Reinwassers nach erfolgter Reinigung. Der Einsatz eines Abziehers oder eines anderen Trocknungsverfahrens wird damit überflüssig.

Diese Methode eignet sich daher ideal für die Reinigung der besonders empfindlichen Glasscheiben von Photovoltaikanlagen.

All diese Vorteile, die für den Einsatz von Reinwasser bei Solarstromanlagen sprechen, gelten selbstverständlich auch bei der herkömmlichen Glasfassaden- und Fensterreinigung.

Ein erheblicher und ausschlaggebender Nutzen ist vor allem die Umweltfreundlichkeit des Reinwasser-Verfahrens, denn es bedarf keiner Reinigungsmittel, um saubere Glasflächen zu bekommen. Das bedeutet ebenso, dass eventuell von starken Tensiden belastetes Abwasser nicht sonderentsorgt werden muss. Da auf schaumbildende Reinigungsmittel verzichtet werden kann, kann Reinwasser über wasserführende Teleskopstangen zur Glasfläche gepumpt werden. Diese Methode erlaubt einen Einsatz von Stangen mit einer Länge von bis zu 20 Metern zur Reinigung vom Boden aus. Dadurch kommen die Gebäudereiniger über so manche Hindernisse hinweg, die bei einer herkömmlichen Glasreinigung zur Herausforderung werden könnten und man läuft nicht Gefahr, dass beim Abziehen belastetes Schmutzwasser auf Grünflächen fließt.

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